Apothekenprojekt

Die Lage im Gesundheitswesen ist nicht rosig. Die Prämien steigen Jahr um Jahr. Die Schweiz steht vor grossen Herausforderungen. So ist zum Beispiel die Schweizer Haus- und Kinderärzteschaft überaltert und neue Ärtz:innen siedeln sich nicht gerne in ländlichen Gebieten an. Das könnte mittelfristig die ambulante Grundversorgung verschlechtern (Work Force Studie, 2020). Den Klienten fehlt das Geld oder das Bewusstsein, eine niedrige Franchise abzuschliessen und es wird davon ausgegangen, dass kein Krankheitsfall eintritt. Wenn dies dann doch der Fall ist, stehen die Betroffenen mit sehr hohen Rechnungen, die sie nicht begleichen können, da und fragen den KRSD um Rat und Hilfe.
Apotheken tragen zur Entlastung der angespannten Lage im Haus- und Kinderärzte-Markt bei. Sie spielen eine grundlegende Rolle im Schweizer Gesundheitssystem – von der Beratung und Abgabe von Medikamenten, Begleitung bei Neutherapie, Blutentnahme und Impfungen, pharmazeutischen Betreuung von diversen Gesundheitsinstitutionen bis zur Wundversorgung (Brügger, 2023). Die COVID Pandemie hat gezeigt, wie vielfältig und flexibel sie eingebunden werden können, um eine bessere Gesundheitsversorgung zu gewährleisten (GFS Bern, 2021).
Daher hat der KRSD die Zusammenarbeit mit der Löwen-Apotheke in Frick gesucht und einen hochmotivierten Kooperationspartner gefunden. Gemeinsam und fachkundig wird eine Apotheker:in Kurse in einfachem Deutsch durchführen und für die Teilnehmenden praxisnah am Beispiel üben (z.B. Anlegen von Verbänden, Desinfektion von Wunden, Erklärung von Dosierhilfen, etc.).

Aufwand:         1x jährlich eine Informationsreihe von 4 Abenden 

Freiwillige:      Hilfe bei Lerneinheiten

in Zusammenarbeit mit der Löwenapotheke finanziert durch KIP